The masked player

Egal ob der englische Spieler Djed Spence und der Österreicher Stefan Posch bei der WM 2026 oder Mbappé bei der EM 2024 in Deutschland – Masken für Fußballer sind ein großes Thema. Sportmediziner Andreas Elsner hat mit der New York Times Beilage „The Athletic“ über die Bedeutung von Masken im Profisport gesprochen.

Masken im Fußball

Masken für Fußballer kommen in erster Linie bei gebrochenen Gesichtsknochen zum Einsatz. Berühmtester Träger in der Region war Arminia-Legende Fabian Klos, nachdem er durch einen Unfall auf dem Spielfeld einen Bruch- von Stirn- und Augenhöhle erlitten hatte.

Die häufigsten Gesichtsbrüche betreffen Nase, Wange und Kiefer. Bei dieser Weltmeisterschaft trugen mehrere Spieler wie der Engländer Djed Spence, der Algerier Luca Zidane und der Österreicher Stefan Posch eine Gesichtsschutzmaske, weil sie sich solche Verletzungen vor oder während des Turniers zugezogen hatten. Bei der EM 2024 sorgte Frankreichs Top-Spieler Mbappé für Aufsehen, weil er nach einem Nasenbruch eine Maske in den Nationalfarben blau-weiß-rot trug. Aber Masken sind mehr als ein stylischer Hingucker. Bundesliga-Arzt Dr. Andreas Elsner. „Das machen die Spieler nicht aus modischen Gründen. Es geht um Sicherheit", erklärt der Leiter des sportmedizinischen Zentrums am Klinikum Gütersloh und Gründer des DIOOS. Eine Maske wirkt wie ein Schutzschild und ermöglicht es den Sportlern, wieder ins Spiel zurückzukehren, bevor der Knochen vollständig verheilt ist. Im Falle eines weiteren Aufpralls absorbiert die Maske die Kraft und leitet sie von der Heilungszone weg zu stabileren Bereichen des Schädels.

Die Maske kann auch als psychologische Barriere wirken und dem Sportler helfen, die Angst vor weiteren Verletzungen zu überwinden. Manche Spieler fühlen sich mit ihr sicherer, während andere aus Angst vor einem erneuten Schlag vorsichtiger sind.

 

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