Das Wohnzimmer-Projekt im WDR

Ein Team des WDR hat das Wohnzimmer-Projekt im Klinikum Gütersloh besucht.

Plock

Mit dem neuen Projekt „Wohnzimmer“ bietet das Klinikum Gütersloh seit September Patientinnen und Patienten mit Demenz einen Ort der Geborgenheit. Möglich wird das innovative Betreuungskonzept durch die Bürgerstiftung Gütersloh und die Erich und Katharina Zinkann-Stiftung, die das Projekt über drei Jahre mit insgesamt 223.000 Euro fördern.

Das neue „Wohnzimmer“ im Klinikum Gütersloh ist ein wohnlich eingerichteter Raum, in dem speziell geschulte Pflegefach- und Betreuungskräfte täglich von 8 bis 14 Uhr kleine, alltagsnahe Aktivitäten anbieten: lesen, basteln, spielen, Musik hören oder singen. Auch Gespräche über das Lieblingsessen oder den eigenen Garten gehören dazu. Die gezielte Tagesaktivierung wirkt Ängsten entgegen, fördert die Orientierung – eine Entlastung für Patienten, Angehörige und Pflegekräfte gleichermaßen.

Ein Gewinn für Patienten, Angehörige und Mitarbeitende

Neben dem Nutzen für die Patientinnen und Patienten schafft das Projekt auch neue Perspektiven für das Pflegepersonal. „Ich bin überzeugt, dass dieses Projekt eine enorme Entlastung für die Angehörigen, aber auch für unsere Mitarbeitenden auf den Stationen ist, weil sie wissen, dass Patientinnen und Patienten mit der Nebendiagnose Demenz, hier liebevoll und professionell betreut werden“, so Katja Plock, Demenz-Coach am Klinikum Gütersloh und Leiterin des Projektes.

Der WDR hat das Projekt besucht und Katja Plock zum Studiogespräch eingeladen.

Hier gehts zum Beitrag (Start ab Min 11.42)

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