Risikomanagement

Im Sinne des Risikomanagements ergreifen wir Maßnahmen, um unerwünschte Ereignisse, Fehler und Schäden zu vermeiden und somit die Sicherheit unserer Patienten zu erhöhen. So sind wir seit 2009 Mitglied im Aktionsbündnis für Patientensicherheit e.V.. Zudem haben wir unter anderem die im Folgenden beschriebenen  Projekte durchgeführt.

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Der Name eines Menschen macht ihn noch lange nicht einzigartig. Dies kann besonders im Krankenhaus zu Verwirrungen und schlimmstenfalls zu Fehlern führen. Daher wurde im April 2010 der Gebrauch von Patientenidentifikationsbändern etabliert.

Bei der Aufnahme erhält jeder stationäre Patient ein solches Armband, auf dem die persönlichen Daten verzeichnet sind. So gestalten wir Ihren Aufenthalt im Klinikum Gütersloh noch sicherer.

Die Handlungsempfehlung zur Vermeidung von Eingriffsverwechslungen basieren auf den Vorgaben des Aktionsbündnisses für Patientensicherheit e.V.  und wird seit Dezember 2007 im Klinikum umgesetzt. Wir haben verschiedene Sicherheitsbarrieren zur eindeutigen Identifikation des Patienten und des Eingriffsortes ergriffen. Unter anderem wird eine entsprechende Checkliste abgearbeitet, indem der Patient sich vor der Operation mehrfach identifizieren muss, um Patientenverwechslungen vorzubeugen.

Bei Critical-Incident Reporting Systemen (CIRS) handelt es sich um ein freiwilliges und anonymes internes Meldesystem für kritische Situationen/'Beinahefehler', die  ansonsten zu einer Schädigung des Patienten  geführt hätten. Durch die Analyse der Meldungen und Ableitung geeigneter Verbesserungsmaßnahmen können somit derartige Situationen in Zukunft vermieden und eine nochbsicherere Patientenversorgung gewährleistet werden. Ergriffene Maßnahmen werden breit innerhalb des Klinikums kommuniziert, so dass alle Mitarbeiter darüber informiert sind.