20. Jahrhundert

1932 Nach rund 13 Monaten Bauzeit konnte am 24. Januar der Neubau an der Reckenberger Straße eingeweiht werden. Von nun an wurde das Krankenhaus in zwei Gebäuden betrieben. An der Berliner Straße waren weiterhin die Innere Station, eine Station für Infektionskrankheiten, das Altersheim und eine Röntgenstation untergebracht. Dieser Altbau blieb noch beinahe 40 Jahre stehen.

1939 Die Stadt Gütersloh übernimmt mit Wirkung vom 1. Januar die Trägerschaft.

1953 In der Nachkriegszeit stieg der Bettenbedarf nicht zuletzt wegen der stark wachsenden Bevölkerung durch Flüchtlinge und Heimatvertriebene stetig an. Durch einen Erweiterungsbau konnte die Anzahl an Betten von 269 (beide Häuser) auf 395 erhöht werden.

1968 Der Neubau des fünfstöckigen Bettenhauses entsteht, wodurch die noch heute gültige Bettenzahl von 430 an der Betriebsstätte Gütersloh erreicht wurde. Hier gliederten sich Funktionsräume für die chirurgische Ambulanz, die Röntgenabteilung, das Labor und die medizinische Funktionsdiagnostik sowie die Gynäkologie an. Das Krankenhaus an der Berliner Straße wurde abgerissen.

1980er Stück für Stück wurde das Krankenhaus um wichtige Einrichtungen ergänzt, ganze Stockwerke wurden umgebaut und modernisiert. 1983 erhält der Operationstrakt fünf aseptische Operationssäle, zwei Intensivstationen und eine Aufwachstation. Zusätzlich werden die Radioonkologie, sowie die Apotheke und eine Zentralsterilisation angegliedert. 1987 wurde die Liegendanfahrt und die Notaufnahme fertiggestellt. Ende der 80er Jahre kamen die Kinderstation und eine Patientenbibliothek. Der Eingangsbereich wurde umgestaltet und ein Besucher-Restaurant errichtet. 

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