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Das Prostatakarzinom:
Das Prostatakarzinom ist eine der häufigsten männlichen Krebserkrankungen, jährlich erkranken in Deutschland ca. 60.000 Männer.
Ziel der Vorsorgeuntersuchung ist die möglichst frühzeitige Entdeckung der im Anfangsstadium unbemerkt verlaufenden Erkrankung. Wird das Prostatakarzinom in einem frühen Stadium mittels einer Gewebeentnahme festgestellt, so kommen als heilende Therapieverfahren in erster Linie die Radikaloperation der Prostata oder eine perkutane Bestrahlung in Frage.
Alternativ führen wir im Prostatakarzinomzentrum Gütersloh in Zusammenarbeit mit unseren Strahlentherapeuten eine LDR-Brachytherapie mit Jod-125 (sog. SEED-Implantation) durch. Auch ein abwartendes Vorgehen (sog. „active surveillance“) oder eine primäre Hormontherapie können in Frage kommen.
In einer interdisziplinären Prostatakrebssprechstunde besprechen wir die Befunde mit dem Patienten und seinen Angehörigen und legen die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten dar. Es werden Heilungsaussichten und mögliche Nebenwirkungen besprochen und viel Raum für Fragen gelassen.
Unser Ziel ist es, den Patienten umfassend zu informieren, damit er so mündig wie möglich die für ihn beste Behandlung wählen kann. In der Therapieplanung legen wir zudem großen Wert auf die Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen sowie den nachsorgenden Rehabilitationseinrichtungen.
