Von entscheidender Wichtigkeit für die individuell richtige Therapie ist sowohl die Einschätzung des Tumorstadiums, als auch der biologischen Aggressivität des Prostatakarzinoms.

Im Rahmen einer optimalen Therapieplanung bieten wir unseren Patienten ein interdisziplinäres Kompetenzzentrum für Prävention, Screening, Früherkennung, Diagnostik, Therapie und Nachbehandlung des Prostatakarzinoms. Für die Krankenhäuser der Umgebung sowie die niedergelassenen Kollegen sehen wir uns als Zweitmeinungszentrum.

Bei der operativen Therapie steht die endoskopische extraperitoneale Radikaloperation der Prostata (EERPE) als so genannte "Schlüsselloch-OP" im Mittelpunkt. Durch die Schlüsselloch-Technik wird eine präzise Präparation im kleinen Becken erreicht, die zu sehr guten Ergebnissen bei der Erhaltung der Kontinenz und – sofern aufgrund des Krankheitsstadiums möglich – auch der sexuellen Potenz führt. Der Eingriff ist schmerzarm und ermöglicht sehr kurze Krankenhausliegezeiten. In Zusammenarbeit mit der Klinik für Radioonkologie unseres Hauses führen wir als Alternative zur Operation die LDR-Brachytherapie mit Jod125 (SEED-Implantation) durch.

Leistungsspektrum

  • endoskopische extraperitoneale Radikaloperation der Prostata (EERPE; minimalinvasive vollständige Entfernung der Prostata = ‚Schlüssel-Loch-OP‘)
  • LDR-Brachytherapie mit Jod125 (=SEED-Implantation =Alternative Behandlung zur Radikal-OP  durch die Implantation kleiner radioaktiver Plättchen)
  • Schmerztherapie
  • Psychoonkologische  Betreuung
  • Teilnahme an Studien

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